Opferrechte

Die Vertretung von Opfern einer Straftat und ihre Unterstützung bei der Durchsetzung von Ansprüche gegen den Täter, gegen den Staat oder andere Institutionen bilden den Interessenschwerpunkt von Frau Rechtsanwältin Kohse.

Wenn Sie Opfer einer Straftat geworden sind, stehen wir an Ihrer Seite. Wir nehmen uns viel Zeit um Ihnen zuzuhören und sämtliche juristischen Fragen zu klären. Gerne unterstützen wir Sie bei der Kommunikation mit der Polizei und bei Ihrer Aussage. Nicht jede Entscheidung der Staatsanwaltschaft, das Verfahren gegen den Täter einzustellen, ist richtig und muss von Ihnen akzeptiert werden - hier helfen wir Ihnen.

Die Erfahrung zeigt, dass viele Opfer Angst vor der Strafverhandlung haben. Wir versuchen alles, um Ihnen diese Angst zu nehmen oder sie zumindest kleiner zu machen. Wir besprechen mit Ihnen intensiv den Verfahrensablauf und wenn Sie wünschen, kommen wir als Ihr Zeugenbeistand mit zu der Verhandlung und geben Ihnen bei Ihr Zeugenaussage Sicherheit. Natürlich vertreten wir Sie als Nebenkläger auch aktiv im Strafverfahren - auch dann, wenn Sie selbst nicht während der gesamten mündlichen Verhandlung vor Ort sein wollen/können, sind wir da und setzten uns für Ihre Rechte ein.

Sie haben in der Regel Schadensersatzansprüche zumindest gegen den Täter, je nach Tat aber auch gegen den Staat. Wir prüfen diese Ansprüche und suchen den für Sie besten Weg, diese durchzusetzen - z.B. gegen den Täter schon im Rahmen des Strafverfahrens, damit Sie dem Täter nicht noch einmal in einem zivilrechtlichen Verfahren gegenübertreten müssen. Hier beraten wir Sie gerne.

Sie haben als Opfer einer Straftat viele Rechte und wie raten Ihnen, sich diesbezüglich umfassend beraten zu lassen. Vieles kann, nichts muss - aktiv zu werden, kann Ihnen helfen, mit den Geschehnissen umzugehen. Wir lassen Sie hier nicht alleine.

Dass wir grundsätzlich Opfer und Täter vertreten, ist kein Widerspruch, denn das Strafrecht selbst versucht die beiden völlig unterschiedlichen Interessenlagen in Einklang zu bringen. Es versteht sich aber von selbst, dass im konkreten Fall immer nur ausschließlich das Opfer oder der Täter von uns vertreten bzw. verteidigt wird.